Apostel Böttcher besucht die Gemeinde

(rd). Havelberg, 28.November 201. Apostel Böttcher besuchte heute die Gemeinde Havelberg. In seiner Begleitung befand sich Bezirksältester Stelte und die Vorsteher der Gemeinden Havelberg, Hirte Köhne und aus Lüchow Hirte Buske, sowie die Priester J. Wesenberg, Gärtner und Spörel.

Die Gemeinde sang zu Beginn das Lied Nr. 150 aus dem Gesangbuch: „Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich“. Apostel Böttcher diente mit einem Wort aus dem 2. Petrusbrief 3,17 „Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrtum dieser ruchlosen Leute samt ihnen verführt werdet und fallt aus eurem festen Stand.“

Nach dem Verlesen des Wortes sang der Chor ein Lied aus der CM 60 und der Apostel ging sogleich in seinem Dienen auf dieses Lied ein.

Ich hab‘ dich je und je geliebt.

Eine klare Aussage. Egal was passiert, der liebe Gott sagt: und dennoch habe ich dich lieb. Seine Liebe zu jedem einzelnen ändert sich nicht. Er hat seinen Sohn geopfert für die Menschen. Ist unsere Liebe immer eine gleichbleibende Kraft? Wenn mal Trübsal einkehrt, oder unsere Wünsche mal nicht so erfüllt werden, wie wir uns das vorstellen? Die Liebe als gleichbleibende Kraft in uns und durch uns wirken zu lassen und an der Liebe und dem Vertrauen zu Gott festzuhalten ist unsere lebenslange Aufgabe.

Weil ihr das im Voraus wisst.

Petrus gibt den Rat, da man alles im Voraus weiß, sich zu hüten, dass man nicht fällt. Das gilt genauso auch noch heute. Dieser Rat wird immer so sein. Im Glauben wissen wir was zu tun ist Petrus mahnte im 1.Brief: was wir gehört haben von Anfang an, dass bleibe in uns, dann fallen wir nicht aus unserem festen Stand.

Was ist ein fester Stand?

Die Gnade Gottes ist ein fester Stand. Der Hochmütige, alles selber könnende, bleibt nicht im festen Stand. Der Demütige weiß, dass er ohne Gott und seiner Gnade nichts tun kann. Alle Menschen leben von und durch die Gnade Gottes. Wir sind angenommen in Gnaden und das ist ein fester Stand. Dann gibt es den Stand der Gemeinschaft. Auch aus diesem Stand wollen wir nicht fallen. Ein Stand in dem man ganz sicher ist. Ein weiterer fester Stand ist die Mitarbeit, so z.B. im Chor oder all den anderen vielfältigen Mitwirkungsmöglichkeiten. Bleiben wir fest in diesem Stand und wir erleben den Segen und die Freude in der Familie, aber auch in der Gemeinde.

Adventszeit = Wartezeit

Mit der Adventszeit beginnt die Vorbereitung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Wir befinden uns immer in der Adventszeit, nämlich im Wartestand. Wir warten auf die Wiederkunft unseres Seelenbräutigams, den Herrn Jesus. Hüten wir uns davor, aus diesem Wartestand zu fallen. Der Herr hat damals die Frage gestellt, ob er bei seiner Wiederkunft noch Glauben finden werde. Ein Beispiel verdeutlichte diese Frage. Der König begab sich auf eine längere Reise und beauftragte seine Söhne während seiner Abwesenheit mit Arbeiten, die geschafft sein sollten, bis er zurückkehre. Man schob aber alles auf die lange Bank und nichts war geschehen bis zur Rückkehr des Königs. Wir müssen stets bereit sein den Herrn zu empfangen und auch hier gilt die heutige Botschaft sich zu hüten, aus diesem festen Wartestand zu fallen.

Der Chor sang aus dem Lied CM 111 den 3. Vers und anschließend diente Bezirksältester Stelte

und betonte unter Anderem ausdrücklich, dass wir einen sicheren Stand für die Zukunft haben. Notwendige Orientierung erhalten wir, vorausgesetzt wir suchen die Nähe zum lieben Gott und dem Sohn. Wir suchen darüber hinaus die Nähe zum Stammapostel und den Aposteln und wissen uns dadurch fest gehalten im Stand der Orientierung. Wir glauben nicht nur dass Jesus auferstanden ist, wir wissen es. Ebenso wissen wir, dass er wieder kommen wird. Der Hirt kennt alle Schafe seiner Weide. Der Chor intonierte aus dem Lied CM 96 und es diente der Vorsteher, Hirte Köhne. Dieser wies auch nochmals auf eine sichere Standhaftigkeit, wie ein Fels in der Brandung, hin. Sturm macht dem Fels nichts aus. Jesus blieb trotz massiver Versuchung durch den Teufel in der Wüste standhaft. Wir lassen uns nicht von den unterschiedlichsten Ansichten und Meinungen verführen. Wir bleiben Standhaft, denn wir wissen, der liebe Gott ist immer für uns da. Auch Priester Gärtner war aufgerufen eine Zugabe zu geben und anschließend sag der Chor aus CM 128 den 3. Vers.

Der Apostel leitete über zur Sündenvergebung und Heiligem Abendmahl. Zur Vorbereitung darauf wurde gemeinsam das Lied GB 88, der 3. Vers gesungen. Zum Heiligen Abendmahl sang die Gemeinde das Lied GB 301 und anschließend der Chor aus CM 146. Nach dem Schlussgebet und Segen machte der Chor den Abschluss mit dem Lied CM 386, den 2. Vers.

Bilder: R. Dittmar